2 years ago

Ein Donnerstagmorgen

Die morgentliche Routine abgeschlossen, ein Blick auf die Uhr, schon die volle Stunde der Zahl 7 wird angezeigt. Im Eilschritt zur Haltestelle, stelle ich erleichtert fest, dass die Kutsche noch nicht vorbeigezogen ist.
Denn noch steht das unmotivierte Volk am Strassenrand.

Dann kommt auch schon das grosse Gefährt. Hinten oder vorne? Ich steh dazwischen, freundliche Augen und Stimme teilen mir mit dass man auch vorne einsteigen kann. Ich setze mich der Fahrtrichtung entgegen und ein Wirrwarr schwammig nebliger Ritt nach unten nimmt in der Stadt angekommen ein Ende.

Gezielt versuch ich mit meinen selbst noch schlafenden Gliedern, den anderen Frühmorgenabgeneigten aus dem Weg zu gehen, ohne jemanden anzurempeln - Ein Spiessroutenlauf.

Doch dann bin ich schon beim Gleis, schaue um mich nach roten Haaren, oder vertrauten Gesichtern - Niemand.
Also suche ich mir einen freien Platz - gottseidank in Fahrtrichtung und das Schreiben begann, irgendwann an einem Donnerstag Morgen.

Rosa Schleier zieren den Himmel, die Nebel steigen auf, entfliehen will ich dem Gewimmel, denn ich merk mir fehlt der Schnauf. Ruhe und Freiden wünsch ich mir, in der Schönheit der Natur; weicher Boden, den ich erspüren kann, stille Bäume, endlose Weite entlang der endlosen Wolkenlandschaft....

  • 35Upvotes
  • $0.21Reward
  • 5Comments

Comments

You can login with your Hive account using secure Hivesigner and interact with this blog. You would be able to comment and vote on this article and other comments.

Reply

No comments